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PHP, Server & Config, WordPress
28. Jun 2012
Kommentare: 2

Vorstellung einer neuen Serie

Kategorien: PHP, Server & Config, WordPress | 28. Jun 2012 | Kommentare: 2

Serie: Effizienteres Bloggen mit WordPress dank XML-RPC

Ralf gab mir die Möglichkeit den Lesern seines Blogs mit einem Gastbeitrag auf den Senkel zu gehen. Thema des guten Stücks: mein Blogging-Workflow. Neben Tools für die Ideenerfassung und Organsisation habe ich auch erwähnt, dass ich mir das Leben durch ein Markdown–2-WordPress-Skript gehörig vereinfache. Hochladen von Bildern, Setzen von Metadaten, alles passiert automatisch über ein PHP-Skript. Ich müsste lügen um zu sagen, dass ich nicht ein bisschen stolz auf diese Rumgeekerei bin :D

Da ich allerdings niemanden langweilen wollte, habe ich mir Details erspart. Wie sich herausstellt, ist Ralfs Publikum jedoch ziemlich wissensdurstig, sodass ich beschlossen habe, besagtes Skript in einer kleinen Serie vorzustellen. Und ja, ich kündige eine weitere Serie an ;)

Wozu überhaupt ein Markdown–2-WordPress-Script?

Vor einiger Zeit hatte ich über meine erste Begeisterung für Markdown berichtet. Damals behauptete ich auch noch, dass ich mit Markdown nicht bloggen könnte. Ich hatte ja keine Ahnung :D

Mittlerweile basiert mein Workflow komplett auf Markdown. Sobald ich mit der Schreiberei fertig bin, konvertiere ich den Text per Shortcut in HTML und füge das Resultat im WordPress-Backend ein. Da ich das Finalisieren des Blogposts schon immer nervig fand, was vor allem am zeitraubenden Einfügen von Bildern lag, musste Automatisierung her.

Ich wusste um die XML-RPC-Schnittstelle von WordPress. Außerdem war ich dank meiner sich entwickelnden Leidenschaft für AppleScript und der Entdeckung von Keyboard Maestro sowieso auf der Suche nach immer mehr Automatisierungsmöglichkeiten (ja, ich bin ein Nerd).

Was ist am WordPress-Editor falsch?

Die meisten Blogger geben sich mit dem Ding zufrieden, für mich war es stets ein zur Vollendung des Bloggens notweniges Tool, das man nun mal zu benutzen hatte. In einer Zeit wo ablenkungsfreies Schreiben der letzte Schrei ist, erscheint mir das gesamte Interface einfach viel zu vollgepackt. Ein Haufen Funktionen, die ich nicht brauche, vor allem nicht während ich schreibe.

Ansicht des WordPress-Editors – Ablenkung galore

Ansicht des WordPress-Editors – Ablenkung galore

Dazu kommt, dass vor allem der Bilder-Upload immer Zeit kostet. Zwar wurde der Vorgang durch den Upload per Drag & Drop gehörig vereinfacht und beschleunigt, doch wirklich schnell geht anders.

Was erwartet euch?

Zuerst werde ich vorstellen, wie der grundsätzliche Initialisierungsprozess stattfindet. Das Zusammenspiel von Byword, Keyboard Maestro und PHP wird erklärt. Danach erkläre ich, wie man Metadaten einbindet und setzt. Der lustigste Teil ist das automatische Hochladen der Bilder inkl. Anpassen des HTML-Markups. Schlussendlich muss der gepimpte Blogpost nur noch an WordPress gesendet werden.

Aber Achtung: das hier ist meine Lösung. Allein schon durch die Beschränkung auf den Mac inkl. Byword und Keyboard Maestro wird sie bei weitem nicht auf jeden von euch anwendbar sein. In der Regel gibt es dafür zwar Workarounds, aber macht euch bewusst, dass ich hier eher Prinzipien an einem Beispiel verdeutliche. Ich kann logischerweise kein Allheilmittel vorstellen.

Dazu kommt, dass ich Markdown-basiert arbeite. Ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Zwar wird das erstellte PHP-Skript mit HTML-Code gefüttert; wie dieser jedoch zum Skript gelangt, kann im Einzelfall abweichen.

Und noch mehr Disclaimerei: ich arbeite bei meinen Blogposts stets mit manuellen Slugs (Kurzlinks, Permalinks, whatever) und füge immer einen Auszug/Excerpt ein. Das sind persönliche Gepflogenheiten, bei denen ihr selbst wissen müsst, wie viel Wert ihr darauf legt. Wie gesagt: das Skript ist meine Lösung und soll eine Inspiration darstellen. Ihr dürft es nach Abschluss der Serie gern nach Gutdünken selbst bearbeiten und an eure Bedürfnisse anpassen.

In diesem Sinne: freut euch auf den ersten richtigen Teil der Serie, in dem ich die Herangehensweise konkretisieren werde.

Autor: Enno

Ich bin Enno. PHP ist mein Ding, aber auch alles Neue rund um die Themen HTML5, CSS3 & Co finde ich interessant. Ich mag es Leuten zu helfen und mein Wissen weiterzugeben. Sollte dir mein Beitrag gefallen haben, lass doch nen Kommentar da oder benutze einen der Social Buttons, um deinen Dank auszudrücken ;)

Kommentare (2)

  1. Coolsen. Bin sehr gespannt. Vielleicht komme ich dann auch mal wieder zum Bloggen^^ Wird ja langsam peinlich, dass nur noch du aktiv bist :P

    Go Enno! 

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